Die Privatdetektei ist ein altes Gewerbe. Namen wie Sherlock Holmes, Hercule Poirot oder Philipp Maloney jagen seit Ewigkeiten Räubern, Mördern und Betrügern nach. Auch in der Schweizer Bundesstadt braucht es jemanden, der Kriminalfällen nachgeht und das Böse jagt. Hier ist das Revier von Margot Blanchard. Ganz ohne Nikotin- oder Alkoholsucht, aber nicht weniger von sich selbst überzeugt als ihre Berufskollegen, ermittelt sich Blanchard quer durch Bern. Hinter jedem rätselhaften Verbrechen verbirgt sich irgendwo ein Täter, ein Motiv und eine Wahrheit, und um diese zu finden, arbeitet sie teils selbst mit der Polizei zusammen, obwohl die Kompetenz des zuständigen Wachtmeisters René Obrecht mehr als zweifelhaft erscheint.
Im Multimedia Production Studium erhält man die Gelegenheit alles Mögliche auszuprobieren. Wieso also nicht einfach mal ein Hörspiel Produzieren? Vom Konzept zum Skript und von der Aufnahme zum Schnitt, könnten die Aufgaben kaum vielfältiger sein. Das Schönste dabei ist es zu beobachten, wie aus einer Idee eine Geschichte wird. So produzierten wir jede Folge mit einer Menge an Kreativität, Freude am Detail und nicht zuletzt Spass.
Suena Leiht unserer Hauptdarstellerin Margot Blanchard ihre Stimme. Mit den ganzen Monologen und Dialogen, gibt es da jeweils eine ganze Menge einzusprechen. Beim schreiben blüht Suena auf, wenn sie ihre Monologe mit reichlich Details und Szenischen Elementen füllen kann.
Janic spricht den Polizisten Obrecht sowie quasi jeden Charakter mit einer halbwegs tiefen Stimme. Er freut sich jedes mal wenn er sich beim Skripten ausleben und doofe Wortspiele oder Annekdoten einbauen kann.
Nadia ist eine absolute Allrounderin, in jeder Episode verkörpert sie aufs neue mehrere Unterschiedliche Charaktere. Von Russischer Opernsängerin bis korrupter Galcé-Verkäuferin war schon fast alles dabei.
Um einem alten Freund einen Gefallen zu tun, führt sich Margot Blanchard das Neujahrskonzert im Konzerthaus zu Gemüte. Von Leidenschaft für Musik kann bei ihr nicht die Rede sein, doch als das Konzert etwas zu abrupt und mit einem toten Dirigenten endet ist ihr Interesse geweckt. Durch Gespräche mit eifersüchtigen Stellvertretern, überambitionierten Eltern und finanziellen Konkurrenten sucht sie nach der Wahrheit.
Der nächtliche Anruf einer besorgten Mandantin muss eigentlich noch nicht viel heissen. Als dann aber eine Leiche aus dem Wasser gefischt wird, muss Margot Blanchard sich einmischen und nimmt die Ermittlungen auf. Dabei findet sie heraus, dass das sommerliche Bern nicht nur von einem Mord heimgesucht wurde.
Dass es im Altersheim zu Todesfällen kommt ist leider Gottes keine Seltenheit, das die Todesfälle offensichtlich durch Fremdeinwirkung entstehen hingegen schon. Zwei Morde und ein Haus voller verdächtigen sind keine einfache Ausgangslage und doch begibt sich Blanchard auf die Suche nach Indizien, Motiven und schlussendlich Beweisen. Dass auch die Aufmerksamkeit der Presse auf dem Fall liegt ist dabei nicht besonders hilfreich.
Eigentlich hätte es ein gemütlicher Herbstspaziergang werden sollen. Doch als vor dem Berner Museum für Kommunikation mehrere Streifenwagen stehen, kann Margot Blanchard ihre Neugierde nicht zurückhalten. Bald stellt sich heraus, dass die beiden Leichen nur einen Bruchteil des Rätsels darstellen. Um zur Lösung dieses Rätsels zu kommen, muss sie sich mal mit etwas neuem auseinandersetzen: Briefmarken.